Wenn das Leben kompliziert ist,
können Klarheit und
Gelassenheit helfen.
'Wir können die Wellen des Lebens nicht stoppen, aber wir können lernen auf ihnen zu surfen' *
MBSR - Wir trainieren unsere Achtsamkeit
Anstatt an schwierigen Momenten anzuhaften, zeigt uns die Achtsamkeit einen Weg auf, Verantwortung zu übernehmen und nach vorne zu schauen. Jeder Moment ist anders und auch vergänglich. Wenn es gelingt mit der ganzen Aufmerksamkeit im Moment zu sein, ihn so anzunehmen, wie er gerade ist, dann öffnet sich die ganze Vielfalt des Lebens vor uns.
'Wir können die Wellen des Lebens nicht stoppen, aber wir können lernen, auf ihnen zu surfen.' - *nach Jon Kabat-Zinn (Experte für Achtsamkeit und Entwickler des MBSR-Programms)
- Akzeptanz statt Widerstand: Die Wellen (Lebensumstände, Krisen, Gefühle) sind wie Situationen im Leben, einfach gekommen und nicht zu ändern. Widerstand dagegen blockiert uns, während Akzeptanz den Weg frei macht, mit der Situation umzugehen und aus der Starre heraus zu kommen. Ohne Bewertung oder den Drang etwas verändern zu wollen.
- Anpassungsfähigkeit: „Surfen“ steht für das Entwickeln von Fähigkeiten und Strategien, um trotz schwieriger Bedingungen zu bestehen und sich weiterentwickeln zu können.
- Resilienz: Wie beim Surfen können wir von der Welle geworfen werden (Niederlagen erleben). Die Fähigkeit zu entwickeln, das zu akzeptieren, auf das Surfbrett zu steigen und es erneut zu versuchen, ist ein Schlüssel für weniger Stress.
MBSR - Mindfulness Based Stress Reduction
Wie es dazu gekommen ist.
Im Jahr 1979 entwickelten in den USA die Professoren Jon Kabat-Zinn und Saki Santorelli an der Massachusetts Medical School das MBSR-Programm (Mindfulness Based Stress Reduction)
Das Programm wurde zunächst als begleitende Maßnahme speziell für Menschen mit chronischen Schmerzen entwickelt. Mit dem Ziel, deren psychische Belastung und den damit verbundenen Stress zu mildern.
Dabei stand nicht die Heilung im Vordergrund sondern die Bewältigung des Stresses durch Achtsamkeit. Es wurden Methoden entwickelt, um Achtsamkeit unter anderem durch Meditation, Körperübungen und Körperbeobachtung zu schulen.
Die Achtsamkeit befähigt die Teilnehmer mit Klarheit und Gelassenheit auf die positiven Aspekte in ihrem Leben zu blicken. Und damit die negativen Folgen des Stresses zu reduzieren.
Mittlerweile ist auch eine positive Wirkung unter anderem bei Burnout, Depressionen, Angsterkrankungen, Essstörungen und Suchterkrankungen nachgewiesen.
Das Programm hat sich auch in Europa und Deutschland etabliert. Es wird mittlerweile neben Gesundheitseinrichtungen auch in Unternehmen, Schulen und Krankenkassen angeboten.
Es ist ein wissenschaftlich umfangreich untersuchtes, systematisch aufgebautes und alltagsbezogenes Training.
Das auch präventiv, also vorbeugend wirken kann, zur Vermeidung der negativen Auswirkungen von permanentem Stress auf Körper und Geist.
Achtsamkeit kann ein Synonym für Aufmerksamkeit sein. Ungeteilte Aufmerksamkeit und Präsenz für das was gerade ist und was wir wahrnehmen.
